Wir ├╝ber uns

WIR, das ist eine Handvoll Anwohner der Siedlung "Papenbrede". Unser Anliegen war, einen der zahlreich vorhandenen Kreisel in Salzkotten interessanter zu gestalten und einen Blickfang zu bieten.

Gemeinsam Spass an der Sache zu haben und die Gemeinschaft der Anwohner zu pflegen ist der Grundgedanke unserer Gruppe. Sie setzt sich aus allen Altersschichten zusammen. Jeder, der Zeit und Lust hat, uns tatkr├Ąftig und Kreativ zu unterst├╝tzen, ist herzlich eingeladen mitzumachen.

Vorgeschichte:

Bei der Einweihungsfeier der Wewelsburger Strasse kamen wir mit Herrn B├╝rgermeister Michael Dreier und Frau Betty Keuper ins "Kreisel-Gespr├Ąch". Dabei kam die Frage auf, warum alle in Salzkotten vorhandenen Kreisel so nichtssagend und langweilig aussehen und ob man daran nicht etwas ├Ąndern k├Ânnte. Beispiele f├╝r St├Ądte, in denen das so ist wurden genannt. Einige Biere und Verner Burgtropfen sp├Ąter wurde der Entschluss gefasst, aus unserem Kreisel etwas Besonderes zu machen. So machten wir uns Gedanken, wie wir unserer Idee verwirklichen k├Ânnten. Die Stadt wollte einen so genannten Partnerstadt-Kreisel gestalten und lies uns bei den Vorbereitungen relativ freie Hand.


Entstehungsgeschichte:

Ende 2005 lag die endg├╝ltige Zeichnung vor und im Fr├╝hjahr 2006 begannen die ersten Arbeiten. Die Graniteinfassungen f├╝r die Schriftz├╝ge der Partnerst├Ądte. Diese Arbeit wurde von der Stadt ├╝bernommen aber dann war unsere Initiative gefragt: Die Verlegung der Buchstaben (trotz Schablone erforderte dies doch einiges an Geschick, um aus unhandlichen und grossen Steine, kleine und leserliche Buchstaben zu legen). Die Zwischenr├Ąume wurden mit Blaubasalt ausgef├╝llt, auch das war nicht ganz einfach, zumal sich unter uns keine Maurer oder Pflasterer befanden. Aber wie die Werbung schon sagt: "Geht nicht, gibt es nicht".

Das Fundament f├╝r die Mauer kam als n├Ąchstes und die Schnelligkeit und der Elan, mit dem wir an die Arbeit gingen, ├╝berraschte die Stadt immer wieder.

Nach dem Aush├Ąrten des Betons wurde die Bruchsteinmauer erstellt, die den Bereich f├╝r unsere Aktivit├Ąten abgrenzt. Dieser innerer Bereich wurde w├Ąhrend der Planung viel diskutiert und angezweifelt. Wie sind allerding der Meinung, dass diese nach den ersten Aktionen (Herbst und Weihnachten) mittlerweile ausger├Ąumt sein d├╝rften. Die Resonanz war bisher durchweg positiv.

Die Bepflanzung stand auch noch aus. Nach Beratung mit erfahrenen G├Ąrtnern wurde die Pflanzenauswahl getroffen. Im ├Ąusseren Ring wurden gelbe Erdbeeren gepflanzt und im oberen Bereich stehen Vergissmeinnicht. Die Dreiteilung wurde durch Buchsbaum realisiert und die einzelnen Bereiche mit verschiedenen Thymiansorten ausgef├╝llt. Die Stadt legte uns in die Partnerstadtbereiche noch einen K├╝ttfelsen in jedes Drittel, auf welchen dann die entsprechenden Stadtwappen befestigt werden sollen.

Das w├Ąre dann der eigentliche Abschluss der Arbeiten aber es gibt noch das Eine oder Andere zu tun.

Allerdings werden wir wohl nie ganz fertig werden, da wir st├Ąndig neue Ideen haben und diese auch verwirklichen wollen.